HOFMANN & KOLLEGEN

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Schuldzinsenabzug nach einer Immobilienveräußerung

Schuldzinsen können auch nach einer Veräußerung einer Immobilie als nachträgliche Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden (BMF-Schreiben vom 28.3.2013 - IV C 1 - S 2211/11/10001:001). Voraussetzung für den Schuldzinsenabzug nach der Veräußerung ist, dass die Veräußerung der Immobilie innerhalb der zehnjährigen Veräußerungsfrist erfolgt ist, der Veräußerungserlös nicht ausreicht, um die Darlehensverbindlichkeit zu tilgen, und die Absicht, (weitere) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen, nicht bereits vor der Veräußerung des Immobilienobjekts aus anderen Gründen weggefallen ist. Mit diesem Schreiben reagiert das BMF auf ein BFH-Urteil vom 20.6.2012 (IX R 67/10). Das BMF möchte die neue Rechtsprechung des BFH nur im Fall einer steuerbaren Veräußerung (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG) anwenden, wohingegen die Entscheidungsgründe des BFH-Urteils eine solche einschränkende Auslegung nicht erkennen lassen.

 

 

 

 

 

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